Mobiles Kino Chronik

1988 richtete eine kleine Gruppe filmbegeisterter Studenten im Halbrund der Desirena das erste SommerNachtFilmFestival aus. Auch damals schon im August, und auch damals schon mit reichlich verrückten Plänen, wie man Kino außerhalb der klassischen Säle aufziehen kann.

Die Keimzelle des Mobilen Kinos liegt im Nürnberger Stadtteil Johannis, genauer gesagt in dessen alternativem Stadtteilzentrum Desi. Aber der Gründungsclique war klar, dass erst weitere Orte das Programm zu etwas Besonderem machen würden. Das legendäre Tretbootkino am Dutzendteich war mit im Aufgebot, und auch die Nürnberger Unterwelt in Form der Felsengänge wurde kurzzeitig zum Kinosaal. Die damalige Filmvilla und das kommkino fanden die Idee, im Sommer mit Leinwand und Projektor nach draußen zu gehen, so gut, dass sie gleich beim zweiten SommerNachtFilmFestival als Mitveranstalter einstiegen. Und die Zuschauer mochten die Atmosphäre so gern, dass aus dem mutigen Start schnell ein Dauerbrenner wurde.

Stadtpark Fürth 90er Jahre Kino

90er Jahre 

Zum 3. SommerNachtFilmFestival kam die beliebte Location im Fürther Stadtpark hinzu. Ein Jahr später machten wir erstmals Straßenbahnkino in der historischen Nürnberger Tram, und 1993 wurden die Mittelmeerfilmtage aus der Taufe gehoben. Die Deutschland-Premiere von „Bullets over Broadway“ fand 1995 im Rahmen unseres Festivals statt. Und zu „Dr. Mabuse“ war 1999 die Tafelhalle voll bis auf den letzten Platz.

 

00er Jahre

Nach dem Millennium wurde eine bis heute gepflegte Vereinsveranstaltung initiiert: Das Neujahrskino unter der Johannisbrücke. Unsere Sommer-Festivals wuchsen, 2003 kam die Picknickwiese im Marienbergpark erstmals mit ins Programm des SNFF. Und auch die Region wurde verstärkt bespielt: Ab 2005 fuhren wir im Rahmen der N-ERGIE Kinotour raus aufs Land, von Beilngries bis Northeim am Main.

10er Jahre

2014 bezogen die Mittelmeerfilmtage eine neue Spielstätte im Hof des Tucherschlosses. Und auch das Vereinsbüro verließ die Räume in der Wilhelm-Marx-Straße und bekam eine neue, großzügigere Bleibe auf AEG. Das dortige Lager ließ ganz neue Möglichkeiten zu, den wachsenden Technik-Fuhrpark zu beherbergen. Und die Digitalisierung ließ uns Abschied von den ratternden Projektoren nehmen. Ab nun lief alles digital!

N-ergie Kinotour

20er Jahre 

Das noch junge Jahrzehnt war bislang turbulent! Trotz Corona konnten unsere Veranstaltungen stattfinden, wenn auch unter besonderen Rahmenbedingungen. Nach der Kündigung auf AEG fanden wir am Westtorgraben unseren neuen Vereinsmittelpunkt und konnten die Räumlichkeiten kaufen, um endlich dauerhaft planen zu können. Auch ein neues Lager wurde nach nervenaufreibender Suche gefunden und bezogen.

Kontakt

Telefon: 0911 30006124